Doppelspieltag Freiburg und Wendlingen

Kein Abschluss nach Maß, TTler im Tief. Eigentlich sind wir mit einem guten Gefühl nach Freiburg gefahren. Leiselheim hatte dort 8:8 gespielt, wir in Leiselheim klar gewonnen. Ein Punkt war, wenn man das richtig einordnet, Pflicht. Doch meistens kommt es anders, als man denkt; wir unterlagen mit 9:4. Nach den Doppeln sah es noch richtig gut aus, 2:1 für unser Team. Wedertz/Rau bezwangen sogar das Doppel 1 von Freiburg, Chepkasov/Luchner mit 3:1. Was dann folgte, war schwerlich nachvollziehbar, fünf Punkte in Folge für die Breisgauer. Vom vorderen und mittleren Paarkreuz kam lediglich ein Spiel (Michael Wedertz) vom hinteren Paarkreuz ein Spiel (Peter Beranek), das war es aber dann schon. Der Gastgeber brachte noch vor dem Spiel zum Ausdruck, dass man mit einer Punkteteilung schon zufrieden wäre. Wir waren bereit, zwei abzugeben. Auch das Spiel zu Hause gegen Wendlingen brachte neue Erkenntnisse. Wir können alle drei Doppel den Gästen überlassen. Kein guter Anfang, wenn Doppel1, bisher unbesiegt, auch passen muss. Ein 0:3 Start, äußerst ungünstig. Dann war da noch Roman Zavoral und Josef Kovalik, die ihre Spiele gewinnen konnten. Der Rest ist leicht zu erklären, alles verloren. Am Kampfgeist lag es nicht, allein vier Sätze, im fünften Satz entschieden, gingen an den TSV Wendlingen, der damit das Spiel mit 9:2 für sich entscheiden konnte. Nach Abschluss der Vorrunde nehmen wir mit 8:12 Punkten den siebten Tabellenplatz ein. Leiselheim rangiert auf Platz 6 mit der gleichen Punktzahl, hat aber drei Spielpartien mehr auf dem Konto. Wenn die Kontinuität nicht besser wird, werden wir uns nach Abschluss der Rückrunde in der gleichen Position befinden. Das Ziel, ein gesichertes Mittelfeld einzunehmen, wurde nicht erreicht. Dass wir von sieben Spielen sieben auswärts bestreiten mussten, kann man erst richtig bewerten, nachdem wir die sieben Rückrundenspiele zu Hause absolviert haben. Noch etwas zur Bilanz: Zavoral 9:9, Rakov 10:10, Wedertz 9:9, Kovalik 9:8, Beranek 5:6, Rau 5:8 und Kappe 0:3.

Die 2te gewann ihr Spiel in Ettlingen mit 9:5. Leistungsträger im Einzelnen: Kai Kappe 2, Abinayan Umapathisivam 2, Sebastian Staat 2, Manuel Nowak 1, Marin Jerkovic 1 und das Doppel Kappe/Staat. Noch war man auf dem zweiten Tabellenplatz, den man aber im letzten Spiel der Vorrunde, nach der 5:9 Niederlage in Rüppurr, abgeben musste. Ersatzgeschwächt angetreten, da man zwei Spieler bei den BaWü- Einzel Meisterschaften im Einsatz hatte. Eine absolut sture, unbewegliche und nicht unbedingt nachvollziehbare Haltung seitens des Bad.-TT-Verbandes hinsichtlich einer Verlegung dieses Treffens führte dazu, dass man im Rennen um den Titel oder die Relegation, eindeutig benachteiligt wurde. Damit werden junge Talente um die Früchte ihrer Trainingsarbeit und Leistung gebracht. Man muss sich bezüglich des Mitgliederschwundes bei den Vereinen über nichts mehr wundern. Aber zumindest das hat der TT-Verband schon erkannt. Schade, dass solche Spiele nicht im Sinne des Sports entschieden werden können. Das letzte Spiel der 3ten in Waibstadt endete mit einem 8:8. Ausgerechnet beim Spiel gegen den Tabellenzweiten mussten zwei Spieler ersetzt werden. Hier angemerkt, hatte dies keinen Einfluss auf das Ergebnis. Vom vorderen Paarkreuz kam leider nur 1 Punkt, aus der Mitte kamen 3 und aus dem hinteren Paarkreuz 2. Dazu kamen noch die beiden Punkte aus dem Eingangs-u. Schlussdoppel. Dennoch eine sehr gute Gesamtleistung; mit 17:1 Punkten und der verdienten Herbstmeisterschaft geht man in die Winterpause. Auch die 4te kann sich nach dem 9:5 Erfolg beim SV Adelshofen sehen lassen. Es führen drei Mannschaften, nur getrennt an Spielanteilen, mit jeweils 13:3 Punkten, Gemmingen 2 vor Eschelbach-Angelbachtal 3 und Bad Rappenau 4.     

Die TT-Abteilung bedankt sich bei allen Teams für ihren Einsatz, bedankt sich bei allen Fans und Sponsoren für die erbrachte Unterstützung. Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie für das Jahr 2015, alles Liebe und Gute, beste Gesundheit. 

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